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Vertretung von Arbeitgebern aus Chemnitz und Umgebung

Schwerpunkte der anwaltlichen Tätigkeit für Arbeitgeber:

  • Vorbereitung und Prüfung von Personalentscheidungen (wie z.B. bei Abmahnungen, von Kündigungsgründen und Kündigungsfristen bei Kündigungen oder bei Umsetzung)
  • Formulierung rechtssicherer Abmahnschreiben
  • Erstellung von kodierten Arbeitszeugnissen
  • Erstellung und Prüfung von Aufhebungsvereinbarungen
  • Beratung zur möglichen Umgehung von absolutem Kündigungsschutz des Arbeitnehmers (z.B. bei Schwangerschaft, Elternzeit, Schwerbehinderteneigenschaft)
  • Fertigung und Vorbereitung von Kündigungen (betriebsbedingte, verhaltensbedingte bzw. personenbedingte - z.B. krankheitsbedingte - Kündigungen)
  • Begleitung bei Umstrukturierungen
  • Unterstützung bei der Einführung neuer betrieblicher Regelungen
  • Klärung von Fragestellungen im Zusammenhang mit Wettbewerbsverboten des Arbeitnehmers vor und nach dessen Ausscheiden
  • Klärung von arbeitsrechtlichen Fragen in der Probezeit
  • Klärung von Rechtsproblemen im befristeten Arbeitsverhältnis
  • Abwehr vermeintlicher Überstundenvergütung

Arbeitsrechtliche Vertretung von Arbeitgebern aus Chemnitz

Weichenstellung durch rechtzeitige Beratung

Der Schwerpunkt bei der Vertretung von Arbeitgebern in meiner Kanzlei liegt vorrangig im Beratungsbereich, erst in zweiter Linie im Bereich der Vertretung vor Gericht. Viele Arbeitgeber haben nämlich erkannt, dass es oftmals günstiger ist, sich beispielsweise vor Abschluss eines Arbeitsvertrages zu dessen Inhalt, vor Ausspruch einer Kündigung zu deren Wirksamkeit bzw. vor der Umsetzung betrieblichen Maßnahmen zu den hierbei zu beachtenden Beteiligungsrechten des Betriebsrats beraten zu lassen, als im Nachhinein Fehlentscheidungen zu korrigieren.

Natürlich bietet eine frühzeitige Beratung keine Gewähr, dass der Arbeitgeber nicht doch mit einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht überzogen wird. Kommt es aber dazu, ist er der Gegenseite in der Regel besser gewappnet, als wenn er sich erst nach Beginn der Streitigkeit anwaltlichen Rat einholt. In vielen Fällen bleibt dann für eine gestaltende Lösung kaum noch Raum und die anwaltliche Tätigkeit muss sich überwiegend auf eine Schadensbegrenzung konzentrieren.

Beispiel: Der Arbeitgeber will wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage einer Vielzahl von Arbeitnehmern kündigen.

Kündigt er, ohne eine ordnungsgemäße Sozialauswahl nach der gesetzgeberischen Maßgabe vorzunehmen, läuft er Gefahr, dass die Kündigungen vor Gericht keinen Bestand haben bzw. die Versäumnisse zu hohen Abfindungszahlungen führen.

Dieses Risiko kann deutlich minimiert bzw. ausgeschalten werden, lässt sich der Arbeitgeber bereits vor den auszusprechenden Kündigungen eingehend beraten. Er bekommt dabei aufgezeigt, welche Sozialdaten zu berücksichtigen sind und unter welchen Voraussetzungen einzelne Arbeitnehmer nicht mit in die Sozialauswahl einzubeziehen sind und somit deren Kündigung trotz schlechterer Sozialdaten vermieden werden kann.

Nicht übersehen werden sollte zudem, dass auch der Betriebsrat zielgerichtet für die Umsetzung der Ziele des Arbeitgebers eingesetzt werden kann. Meist erschöpft sich die Beteiligung des Betriebrats allein in der Anhörung zu Kündigungen. Hier wird enormes Potenzial verschenkt. Mit dem Betriebsrat sollte vielmehr eine Richtlinie über die Bewertung der sozialen Gesichtspunkte oder/und ein Sozialplan vereinbart werden. Hiermit wird der Grundstein für später gerichtsfeste Kündigungen gelegt.