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Selbstbehaltsbetrag im Unterhaltsrecht – was ist das?


Nach dem Gesetz ist nicht unterhaltspflichtig, wer unter Einbezug unterhaltsrechtlich berücksichtigungsfähiger Abzugsposten ohne Gefährdung seines eigenen angemessenen Unterhalts nicht oder nur teilweise in der Lage ist, einem anderen Unterhalt zu gewähren.

Die Grenzen der Inanspruchnahme auf Unterhalt ergeben sich aus den von der Rechtsprechung entwickelten Selbstbehaltsbeträgen. Der Selbstbehaltsbetrag erhöht sich z.B. bei anerkennenswertem Zusatzbedarf, er wird herabgesetzt, wenn z.B. Ersparniseffekte durch Zusammenleben mit einer weiteren Person entstehen. Die in den Unterhaltsleitlinien benannten Selbstbehaltsbeträge gehen zunächst aber vom Normalfall aus.

Im Folgenden werden die Selbstbehaltsbeträge nach den Unterhaltsleitlinien des OLG Dresden dargestellt. Grundlegend sind aber die Selbstbehaltsbeträge aller Oberlandesgerichte in Deutschland bis auf geringe Nuancen identisch, da sie sich an den Leitlinien zur Düsseldorfer Tabelle orientieren.



Selbstbehaltsbeträge im Unterhaltsrecht seit dem 01.01.2015 bis aktuell
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Selbstbehaltsbeträge im Unterhaltsrecht vom 01.01.2013 bis 31.12.2014
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Selbstbehaltsbeträge im Unterhaltsrecht vom 01.01.2011 bis 31.12.2012
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